Andrea Gurr
Konfliktlösung und Entspannung

"Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen"

François de La Rochefoucauld

 

 

 

 


 

Entspannungstraining

Unser Leben ist nicht mehr rhythmisch getaktet in Zeiten der Anspannung und der Entspannung. Die Mußestunden werden weniger und immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten sich zu entspannen. Alkohol, Medikamente und das Fernsehen scheinen zunächst zu helfen, aber um welchen Preis?


Progressive Muskelentspannung nach Jakobson

Der Arzt und Physiologe Edmund Jakobson (1885-1976) beobachtete bereits 1928, dass die Anspannung der Muskulatur häufig mit Unruhe, Angst und psychischer Spannung einhergeht.

In den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte er, basierend auf der Korrelation psychischer Befindlichkeiten und muskulärer Anspannung, bzw. Entspannung, sein systematisches Training. Grundlage ist die Kontrastwahrnehmung bewußt angespannter, bzw. entspannter, Muskelgruppen.

Die Methode läßt sich in vier Schritte unterteilen:

Entwicklung eines "Muskelsinnes"
Entspannung einer Muskelgruppe,
gleichzeitige Entspannung mehrer Muskelgruppen
eine ruhige, tiefe und regelmäßige Atmung.

Die Progressive Muskelentspannung läßt sich schnell erlernen und kann auch im Alltag angewendet werden. Nach ausreichender Übung kann auch in ganz kurzer Zeit ein entspannter Zustand erreicht werden.


Autogenes Training nach Schultz

Das Autogene Training wurde entwickelt von dem Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz (1932- 1987).
In allen Kulturen und bereits in der Antike machten sich Menschen die Macht der Gedanken zu nutze um sich zu entspannen und selbst zu beeinflussen.
Meditation und Versenkung finden sich in allen Religionen, auch in der katholischen Glaubenslehre haben sie ihren Platz.
Schultz war lange Zeit in einer Berliner Hypnose- Ambulanz tätig und entwickelte die Hypnose weiter zu einer Methode zur Autosuggestion. Er veröffentlichte 1926 sein Buch "Autogene Organübung", den Begriff Autogenes Training verwendete er ab 1928.

Durch Autosuggestion wird willentlich ein Entspannungszustand hergestellt. Wie in der Progressiven Muskelentspannung und in der Psychomotorik wird hierbei die Korrelation zwischen körperlichen und psychischen Empfindungen genützt.

Das Autogene Training gliedert sich in die Grundstufe und die Oberstufe.
Inhalt der Grundstufe sind folgende Übungen:

Schwereübung
Wärmeübung
Atemerlebnis
Leibwärmeerlebnis
Kopf- Stirn- Übung

In der Oberstufe werden zusätzlich meditative und bildhafte Vorstellungen eingeführt. Dies können sein:
Farberlebnisse,
Phantasiereisen, sowie
Autosuggestionen zu persönlichen Zielsetzungen.

 

 

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©Copyright: Andrea Gurr 2010, letzte Änderung am 29.06.2017

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